

Rampage: Capital Punishment
Drei Jahre nach dem verheerenden Amoklauf in einer Kleinstadt sind die Behörden weiterhin auf der fieberhaften Suche nach dem Schützen Bill Williamson. Dieser verbreitet online über Clips und Videos sein radikales Weltbild und findet viele Befürworter. Nun ist die Zeit reif für einen neuen Paukenschlag: Ausgestattet mit automatischen Waffen, richtet Bill in einem lokalen TV-Sender ein Blutbad an und verbarrikadiert sich samt Geiseln im Keller. Dass dies nur der Auftakt von Bills perfidem Plan war, kann die Polizei nur ahnen. Eins ist allerdings glasklar: Für seine Ansichten ist Bill sowohl bereit zu töten – als auch zu sterben.
Why watch Rampage: Capital Punishment
Brendan Fletcher verkörpert hier einen Online-Radikalen, der sein Weltbild nicht nur predigt, sondern mit eiskalter Konsequenz in die Tat umsetzt – eine verstörendes Porträt des modernen Extremisten, das an die dokumentarische Härte von Haneke erinnert, ohne dabei in billiges Schock-Kino zu verfallen. Der Film verweigert sich der Glorifizierung und zerlegt stattdessen die Psychologie eines Mannes, dessen Wahnsinn durch digitale Echokammern befeuert wird.
Die Spannung wird nicht durch überinszenierte Action aufgebaut, sondern durch die klaustrophobische Enge des Fernsehstudios und die tickende Uhr eines Plans, der längst in Bewegung geraten ist. Der kanadische Thriller arbeitet mit der dokumentarischen Nüchternheit von Tatort-Episoden, mischt sie aber mit der unbarmherzigen Dramaturgie eines Kriminaldramas, das nicht bei der ersten Gewalt endet, sondern die Nachwirkungen ernst nimmt.
Das ist kein Film für leichte Abende, sondern für alle, die verstehen möchten, wie Hass in digitalen Räumen wächst und dann in die physische Welt überschwappt. Die letzte halbe Stunde wird dich in deinem Sessel festnageln – nicht wegen billiger Jump-Scares, sondern weil die moralische Ausweglosigkeit der Situation immer dichter wird.
— The What2Watch desk · US
Where to watch
The story
Drei Jahre nach dem verheerenden Amoklauf in einer Kleinstadt sind die Behörden weiterhin auf der fieberhaften Suche nach dem Schützen Bill Williamson. Dieser verbreitet online über Clips und Videos sein radikales Weltbild und findet viele Befürworter. Nun ist die Zeit reif für einen neuen Paukenschlag: Ausgestattet mit automatischen Waffen, richtet Bill in einem lokalen TV-Sender ein Blutbad an und verbarrikadiert sich samt Geiseln im Keller. Dass dies nur der Auftakt von Bills perfidem Plan war, kann die Polizei nur ahnen. Eins ist allerdings glasklar: Für seine Ansichten ist Bill sowohl bereit zu töten – als auch zu sterben.
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Mit Filmen wie „Darfur“, „Siegburg“ oder „Rampage“ konnte sich der meiner Meinung zu Unrecht verhasste deutsche Filmemacher Uwe Boll von seiner Bezeichnung als schlechtester Regisseur aller Zeiten größtenteils lösen. Zwar waren seine nachfolgenden Filme wie „Auschwitz“ oder „Blubberella“ möglicherweise nicht die besten Einfälle, um seine Rehabilitation zu untermauern, aber mit „Assault On Waltstreet“ konnte er erneut…Show more
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