

16 Uhr 50 ab Paddington
Eine Freundin von Miss Marple beobachtet während einer Zugfahrt, wie in einem überholenden Zug eine Frau erwürgt wird. Am nächsten Bahnhof alarmiert sie die Polizei, doch weder im Zug noch an den Gleisen findet man eine Leiche oder andere Hinweise, sodass man glaubt, die alte Dame habe sich geirrt. Miss Marple allerdings glaubt ihrer Freundin und beginnt, auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen. Sie vermutet, dass die Leiche auf einem Anwesen in der Nähe der Gleise zu finden ist und beauftragt ihre Bekannte Lucy Eyelessbarrow, sich dort als Haushälterin anstellen zu lassen, um dort Nachforschungen anzustellen. Diese dauern lange, sind aber trotzdem von Erfolg gekrönt, denn Lucy Eyelessbarrow findet nicht nur die Stelle, an der die Frau aus dem Zug geworfen wurde, sondern auch die Leiche selbst. Doch das ist nur der Anfang, denn die Schwierigkeiten beginnen erst jetzt.
Why watch 16 Uhr 50 ab Paddington
Joan Hickson als Miss Marple ist eine Institution – und in diesem Film zeigt sie, warum: Sie sieht, was andere übersehen, hört, was andere ignorieren, und vertraut ihrer Intuition mehr als der Polizei. Eine Freundin beobachtet eine Erwürgung in einem vorbeifahrenden Zug, doch die Ermittler finden nichts. Hickson spielt eine alte Dame, die einfach weiß, dass etwas Furchtbares geschehen ist – und diese stille Überzeugung ist das Herz des Films.
Das ist klassisches britisches Krimi-Handwerk im besten Sinne: langsam, methodisch, mit der Geduld eines Haneke-Films, aber ohne dessen Düsternis. Der TV-Film atmet die Eleganz des englischen Landadels und die Spannung einer echten Ermittlung. Lucy Eyelessbarrow wird als Haushälterin in ein verdächtiges Anwesen eingeschleust – eine Prämisse, die wie ein Schweizer Uhrwerk funktioniert. Jede Szene baut auf der vorigen auf, ohne je gehetzt zu wirken.
Das ist für alle, die Tatort-Fans sind, aber nach etwas Feineren suchen. Hickson verleiht Miss Marple eine Autorität, die nicht auf Gewalt oder Theatralik beruht, sondern auf Menschenkenntnis. Der kalte Blick auf kleine Details, die anderen entgehen – das wird Sie noch Tage später beschäftigen.
— The What2Watch desk · US
Where to watch
The story
Eine Freundin von Miss Marple beobachtet während einer Zugfahrt, wie in einem überholenden Zug eine Frau erwürgt wird. Am nächsten Bahnhof alarmiert sie die Polizei, doch weder im Zug noch an den Gleisen findet man eine Leiche oder andere Hinweise, sodass man glaubt, die alte Dame habe sich geirrt. Miss Marple allerdings glaubt ihrer Freundin und beginnt, auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen. Sie vermutet, dass die Leiche auf einem Anwesen in der Nähe der Gleise zu finden ist und beauftragt ihre Bekannte Lucy Eyelessbarrow, sich dort als Haushälterin anstellen zu lassen, um dort Nachforschungen anzustellen. Diese dauern lange, sind aber trotzdem von Erfolg gekrönt, denn Lucy Eyelessbarrow findet nicht nur die Stelle, an der die Frau aus dem Zug geworfen wurde, sondern auch die Leiche selbst. Doch das ist nur der Anfang, denn die Schwierigkeiten beginnen erst jetzt.
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