

Cardinal
Sechs Monate, nachdem Det. John Cardinal (Billy Campbell) durch seine geradezu besessene Suche nach einem verschwundenen, 13-jährigen Mädchen aus einem lokalen Ureinwohner-Stamm bei seinem Chef in Ungnade gefallen war, wird ihre gefrorene und verstümmelte Leiche Leiche in einem alten Stolleneingang gefunden. Cardinal erhält den Fall zurück. Gleichzeitig erhält er auch eine neue Partnerin, Lisa Delorme (Karine Vanasse). Die ist allerdings weniger zu seiner Unterstützung da als dazu, ihm in einem älteren Fall das Handwerk zu legen: Cardinal hat bekanntermaßen eine Beziehung zum Drogendealer Kyle Corbett. Nachdem dieser mehrfach kurz vor einer Verhaftung gewarnt worden war, vermutet die Dienstaufsicht, dass Cardinal ihn jeweils gewarnt hat. Der ist hieran zwar letztendlich unschuldig, ist aber andere Dinge verwickelt, die sein Gewissen belasten. Darüber hinaus ist seine Ehefrau psychisch krank und häufiger Patientin in einer stationären Einrichtung. Cardinal ist zudem anfangs der einzige, der vermutet, dass der von der Presse schnell als „Wendigo Killer“ bezeichnete Täter aus der Mitte der kleinen Gemeinde kommt, wodurch er sich ebenfalls keine Freunde macht. Schließlich werden die Ermittlungen zum Wettlauf gegen die Zeit, als eine weitere Person verschwindet und bald das Opfer des Serientäters zu werden droht.
Why watch Cardinal
Billy Campbell verkörpert einen Detective, der gegen seine Vorgesetzten, gegen die Justiz und gegen sich selbst ankämpft – eine Rolle, die an die moralische Zerrüttung in Haneke-Filmen erinnert, nur dass sie hier in einer Krimi-Serie atmet. Cardinal ist besessen, fehlbar, fast schon selbstzerstörerisch in seinem Hang, einen Fall nicht loszulassen, und diese innere Zerreißprobe macht die Serie ungleich spannender als bloße Procedurals. Die erste Leiche einer vermissten Ureinwohner-Tochter ist nur der Anfang – was folgt, ist ein Wettlauf gegen die Zeit, der die kleine Gemeinde spaltet.
Die Serie arbeitet mit der düsteren Dichte von Tatort, mischt Ermittlungsfieber mit einer fast dokumentarischen Intimität. Karine Vanasse als neue Partnerin Delorme ist nicht bloß Sidekick, sondern eine zweite Perspektive auf Cardinals Abgrund, ihre Spannung untereinander ist subtil und elektrisierend. Die kanadische Landschaft wird zur Mitspielerin – kalt, isolierend, ein Spiegel für die moralische Verwahrlosung, die sich in dieser Gemeinde ausbreitet.
Das Versprechen: Du wirst nicht nur rätseln, wer der „Wendigo Killer" ist, sondern auch, ob Cardinal selbst noch zu retten ist. Und diese Frage bleibt dir noch lange nach der letzten Episode im Kopf.
— The What2Watch desk · US
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The story
Sechs Monate, nachdem Det. John Cardinal (Billy Campbell) durch seine geradezu besessene Suche nach einem verschwundenen, 13-jährigen Mädchen aus einem lokalen Ureinwohner-Stamm bei seinem Chef in Ungnade gefallen war, wird ihre gefrorene und verstümmelte Leiche Leiche in einem alten Stolleneingang gefunden. Cardinal erhält den Fall zurück. Gleichzeitig erhält er auch eine neue Partnerin, Lisa Delorme (Karine Vanasse). Die ist allerdings weniger zu seiner Unterstützung da als dazu, ihm in einem älteren Fall das Handwerk zu legen: Cardinal hat bekanntermaßen eine Beziehung zum Drogendealer Kyle Corbett. Nachdem dieser mehrfach kurz vor einer Verhaftung gewarnt worden war, vermutet die Dienstaufsicht, dass Cardinal ihn jeweils gewarnt hat. Der ist hieran zwar letztendlich unschuldig, ist aber andere Dinge verwickelt, die sein Gewissen belasten. Darüber hinaus ist seine Ehefrau psychisch krank und häufiger Patientin in einer stationären Einrichtung. Cardinal ist zudem anfangs der einzige, der vermutet, dass der von der Presse schnell als „Wendigo Killer“ bezeichnete Täter aus der Mitte der kleinen Gemeinde kommt, wodurch er sich ebenfalls keine Freunde macht. Schließlich werden die Ermittlungen zum Wettlauf gegen die Zeit, als eine weitere Person verschwindet und bald das Opfer des Serientäters zu werden droht.
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